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Noch'n Gedicht: 200 Tage Merz und Spahn – Ein Trauerspiel in Reimen


Es tagt der Bundestag, doch keiner hört ihm zu,
die Mehrheit ist verschwunden – vermutlich grad im Nu.
Er redet, wie er meint, „mit Herz und heißem Stahl“,
doch klingt’s eher wie ein Navi: „Bitte wenden – falsche Wahl.“

Der Spahn sitzt hinten grimmig, wie ein schlecht gelaunter Pfau,
träumt von Kanzlerträumen, nur der Rest sagt: „Schau mal, au…“
Beliebt sind beide nicht, das gibt man offen zu –
die Sympathiewerte so tief wie Kaffeepulver im Restmüllschuh.

Zweihundert Tage Chaos, das ist schon ein Rekord,
da wird sogar der Wetterbericht verlässlicher im Wort.
Und selbst der Bäcker fragt beim Brötchenkauf ganz keck:
„Na, wollen Sie ’n Merz dazu? Der geht auch morgen wieder weg.“

   

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