Die EMROD-Technologie aus Neuseeland ermöglicht die drahtlose Übertragung elektrischer Energie über weite Distanzen mittels gerichteter Mikrowellenstrahlung. Im Zentrum des Systems steht ein sogenannter Power-Beaming-Ansatz: Elektrizität wird durch eine Sendeeinheit in elektromagnetische Wellen im Mikrowellenbereich umgewandelt, gezielt gebündelt und an eine Empfangseinheit übertragen, die den Strahl wieder in nutzbaren Strom rückverwandelt. Dabei kommen speziell entwickelte Antennen, sogenannte „Rectennas“, zum Einsatz. Zwischen den Hauptkomponenten können passive Relaismodule installiert werden, um den Strahl ohne Energieverlust über große Entfernungen hinweg weiterzuleiten. Die Technologie ist so konzipiert, dass die Übertragung auch bei widrigen Wetterbedingungen stabil bleibt und sich das System bei Unterbrechung – etwa durch Objekte im Strahlweg – sofort abschaltet, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden. EMROD sieht seine Technologie als Lösung für infrastrukturelle Herausforderung...
Befreiung als politisches Signal Am 3. Februar 1945 drang die 1. US‑Kavalleriedivision in Manila ein und leitete die Befreiung der philippinischen Hauptstadt von der japanischen Besatzung ein. Noch am Abend erreichten amerikanische Vorausabteilungen die Universität Santo Tomas, wo seit 1942 Tausende Zivilisten interniert waren, und befreiten mehr als 3.700 Menschen. Mit diesem Tag begann die einmonatige Schlacht um Manila, die bis zum 3. März 1945 dauerte. Politisch markierte der 3. Februar das sichtbare Ende der von Japan gestützten „Zweiten Philippinischen Republik“ und stärkte die Position der Exilregierung um Sergio Osmeña, die auf die Wiederherstellung staatlicher Souveränität hinarbeitete. Kriegsschauplatz Stadt: Zerstörung und Verantwortlichkeiten Die Kämpfe in Manila entwickelten sich zu einem der brutalsten Stadtkonflikte des Zweiten Weltkriegs im Pazifik. Während nördlich des Pasig‑Flusses die Befreiung relativ rasch gelang, kam es im Süden zu systematischen Massakern an der ...