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Hörbuchempfehlung Februar 2026

Das Hörbuch beleuchtet drei geheimnisvolle und außergewöhnliche Operationen des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA. 1. Der Anschlag auf Fidel Castro (1959/1960) Im Jahr 1959 stand die CIA vor der Herausforderung, Fidel Castro, der den Kommunismus vor Amerikas Haustür verbreitete, zu stoppen . Die Agenten nutzten Marita Lorenz, eine 19-jährige Frau, die Castros Herz gewann und Zugang zu seinen privaten Räumen hatte . Nachdem Marita von Castro schwanger wurde , wurde sie entführt, unter Drogen gesetzt und erlitt offenbar eine erzwungene Abtreibung . Die CIA nutzte diesen Verrat, um sie zur Agentin zu rekrutieren . Frank Sturgis, ein CIA-Agent und späterer Watergate-Einbrecher , beschaffte über die Mafia geschmacks- und geruchsneutrale Botulinumtoxin-Kapseln (Giftpillen) zur Neutralisierung Castros . Im Januar 1960 kehrte Marita in Castros Penthouse-Suite im Havanna Hilton zurück, versteckte die Pillen in Kältecreme, doch Castro, der sie fragte: „Bist du gekommen, um mich zu tö...
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Aleksandar Vučić - Biografie des serbischen Präsidenten

Frühe Jahre und Aufstieg Aleksandar Vučić wurde am 5. März 1970 in Belgrad geboren. Nach dem Abschluss am Juristischen Fakultät der Universität Belgrad (1994) trat er früh politisch in Erscheinung. 1993 schloss er sich der Serbischen Radikalen Partei (SRS) an – einer Formation, die in den 1990er-Jahren serbischen Nationalismus und einen harten Kurs in den Jugoslawienkriegen propagierte. Bereits 1995 avancierte Vučić zum Generalsekretär der SRS und wurde 1998 Informationsminister im Kabinett von Mirko Marjanović. Sein Ressort war damals für restriktive Medienpolitik bekannt: drakonische Geldstrafen, ein Klima der Einschüchterung, Verbote ausländischer Sender. Vom Radikalen zum „Progressiven“ Nach dem Sturz Slobodan Miloševićs im Oktober 2000 begann Vučićs politische Metamorphose. 2008 brach er mit der SRS und gründete gemeinsam mit Tomislav Nikolić die Serbische Fortschrittspartei (SNS). Der programmatische Schwenk: rhetorische Mäßigung, pro‑europäische Signale – ohne die nationalkonser...

Jürgen Schmidhuber – Architekt des modernen Deep Learning

Jürgen Schmidhuber gehört zu den einflussreichsten Forschern der Künstlichen Intelligenz. Seit den 1990er-Jahren prägt er mit theoretischen Modellen und praktischen Durchbrüchen die Entwicklung hin zu lernfähigen Systemen, die heute in Spracherkennung, Übersetzung oder autonomem Handeln eingesetzt werden. Sein wissenschaftlicher Weg begann an der TU München, wo er Informatik und Mathematik studierte und sich früh mit selbstoptimierenden Systemen beschäftigte. Die zentrale Idee: Intelligenz entsteht aus der Fähigkeit, Muster zu erkennen, Informationen effizient zu komprimieren und eigenes Verhalten zu verbessern. Diese Grundannahme zieht sich durch sein gesamtes Werk. Weltweite Bedeutung erlangte Schmidhuber gemeinsam mit Sepp Hochreiter 1997 durch die Entwicklung der Long Short-Term Memory-Netze (LSTM) . Diese Architektur löste das Problem der verschwindenden Gradienten und bildete über viele Jahre das Rückgrat moderner KI-Anwendungen. Ohne LSTM wären automatische Übersetzungssysteme...

Ein Tag, der die Ordnung erschütterte

Der 24. Februar steht seit 2022 für einen Bruch mit Gewissheiten. Mit dem russischen Großangriff auf die Ukraine wurde aus einer latenten Sicherheitskrise ein offener Krieg in Europa. Für viele Beobachter endete an diesem Morgen die Illusion, wirtschaftliche Verflechtung und diplomische Rituale könnten aggressive Machtpolitik dauerhaft zähmen. Das Datum wurde zum Symbol: für die Rückkehr des Krieges als politisches Instrument – und für die Notwendigkeit, Freiheit und Souveränität konkret zu verteidigen. Sicherheit neu denken: Von der Komfortzone zur Resilienz Der 24. Februar markiert den Beginn einer strategischen Neuausrichtung. Staaten, die jahrzehntelang auf Friedensdividende und Abrüstung setzten, überdenken seither Fähigkeiten, Budgets und Bündnisse. Wieder im Fokus: die Unterscheidung zwischen Abschreckung und Verteidigung, die Rolle glaubwürdiger Zusagen innerhalb von Allianzen sowie die Fähigkeit, Material und Munition langfristig zu produzieren. Sicherheit ist weniger ein Zust...

Ein Datum, das Geschichte schreibt – von 23‑F bis Supernova 1987A

Der Kalender ist ein Archiv verdichteter Erinnerungen. Der 23. Februar sticht dabei als Tag hervor, an dem sich politische Zäsuren, militärische Symbole und wissenschaftliche Durchbrüche über mehr als ein Jahrhundert hinweg überlagern. Ein Streifzug durch ausgewählte Ereignisse zeigt, wie ein Datum zum Brennglas historischer Dynamik wird. Zivilgesellschaft und Globalisierung: Die Geburt des Rotary‑Gedankens (1905) Am 23. Februar 1905 gründete der Anwalt Paul P. Harris in Chicago den ersten Rotary‑Club. Was als Freundeskreis begann, wuchs zur weltweit vernetzten Service‑Organisation. In Zeiten rasanter Urbanisierung bot Rotary ein bürgerliches Gegenmodell zur Anonymität der Großstadt: Bindung, Selbstverpflichtung, lokales Engagement – und ein früher Prototyp transnationaler Zivilgesellschaft. Krieg, Mythos, Macht: Rote Armee, Deportationen und Iwo Jima (1918–1945) Der 23. Februar 1918 gilt in Russland als symbolisches Gründungsdatum der Roten Armee. Daraus speiste sich später der sowjet...