Am 12. Februar 2026 wurde über ein russisches Regierungs-Memorandum berichtet, das laut Medienangaben von Bloomberg eingesehen wurde. Kerngedanke: Russland koppelt die Aussicht auf einen Ukraine-Friedensschluss an ein Paket wirtschaftlicher Lockangebote für die USA – von Energieprojekten bis hin zur Rückkehr zum Dollar-Zahlungsverkehr. Was in dem Papier steht (bekannt gewordene Kernpunkte) Nach den Berichten skizziert das Memo mögliche Felder einer US-russischen „Neuannäherung“ nach einem Friedensschluss, u. a.: Energie-Deals : Kooperation bei Öl- und LNG-Projekten ; US-Firmen könnten wieder einsteigen. Rohstoffe : Zusammenarbeit bei „kritischen“ Rohstoffen (z. B. Nickel/Platin u. a.). Kernenergie/Technologie : Kooperation im Nuklearbereich, teils im Umfeld moderner Technologien (in der Berichterstattung auch mit KI-Bezug). Dollar-Rückkehr : Russland signalisiert Bereitschaft, wieder stärker auf den US-Dollar im Handel zu setzen – bemerkenswert vor dem Hintergrund d...
Der 13. Februar 1956 markiert eines der bedeutendsten politischen Ereignisse der Nachkriegszeit: die geheime Vorbereitung auf Nikita Chruschtschows berühmte Entstalinisierungsrede, die wenige Tage später auf dem XX. Parteitag der KPdSU gehalten wurde. Dieser Tag selbst stand im Zeichen intensiver Beratungen im sowjetischen Führungszirkel, die darauf abzielten, den jahrzehntelang aufgebauten Personenkult um Josef Stalin politisch und ideologisch zu brechen. Hintergrund: Der Weg zur Entstalinisierung Nach Stalins Tod im März 1953 begann ein Machtkampf innerhalb der KPdSU. Chruschtschow setzte sich allmählich durch und suchte nach Wegen, die sowjetische Politik zu reformieren und die Übergriffe des Stalinismus öffentlich zu benennen. Am 13. Februar 1956 fanden zentrale Sitzungen des Präsidiums statt, in denen Chruschtschow und seine Verbündeten die endgültige Fassung dessen diskutierten, was später als „Geheimrede“ in die Geschichte einging. Diese Beratungen bildeten die letzte Vorbereitu...