POLITIK · GESCHICHTE · GESELLSCHAFT Satire · Fiktives Szenario: Eine erfundene Rückkehr von Olaf Scholz zeigt, wie leicht politische Wiederverwertung als Neuanfang erscheinen kann. Von Ralf Schönert • 25. September 2026 Olaf Scholz kehrt ins Kanzleramt zurück – in diesem Gedankenspiel. Die Republik hätte damit ihre bequemste Form der Erneuerung gefunden: Man holt das vertraute Personal wieder herein und erklärt die Gebrauchsspuren zu Erfahrung. Die entscheidende Frage lautet, was sich durch eine Rückkehr eigentlich ändern würde – außer dem Foto an der Wand. Zunächst die Wirklichkeit: Am 25. September 2026 ist Friedrich Merz Bundeskanzler. [1] Der Bundestag wählte ihn am 6. Mai 2025 zum Nachfolger von Olaf Scholz. [2] Die folgende Rückkehr findet ausschließlich auf dieser satirischen Bühne statt. Dort darf die politische Fantasie bereits einziehen, während draußen noch die Verfassung gilt. In unserer Berliner ...
POLITIK · GESCHICHTE · GESELLSCHAFT Dortmund und Essen zeigen, wie sich gewachsene Neonazistrukturen erneuern. Entscheidend sind lokale Treffpunkte, digitale Ansprache und der Schutz der Betroffenen. redaktionell bearbeitet von Ralf Schönert • 25.09.2026 Auf einen Blick Kurzthese: Rechtsextreme Netzwerke verbinden gewachsene lokale Strukturen mit neuen Zugängen zu Jugendlichen. Warum das wichtig ist: Einschüchterung und Gewalt gefährden die gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben. Lesedauer: etwa 5 Minuten Themen: Ruhrgebiet · Neonazismus · Jugendkultur · rechte Gewalt · Prävention Das Ruhrgebiet ist von Arbeit, Zuwanderung und gesellschaftlichem Wandel geprägt. Zu seiner Gegenwart gehören auch rechtsextreme Netzwerke, die sich über Stadtgrenzen hinweg organisieren. Ihre Entwicklung verlangt einen genauen Blick: auf gewachsene Treffpunkte, die Ansprache junger...