Der 20. Februar 2014 markiert den dramatischsten Tag der Euromaidan-Proteste in Kiew. Nach Wochen eskalierender Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und staatlichen Sicherheitskräften fielen an diesem Morgen auf und um die Institutska-Straße gezielte Schüsse. Dutzende Menschen starben innerhalb weniger Stunden, viele durch Scharfschützenfeuer. Augenzeugenberichte, Foto- und Videomaterial sowie spätere Ermittlungen zeichnen ein Bild, in dem vor allem Spezialeinheiten der damaligen Sicherheitsbehörden eine zentrale Rolle spielten. Noch am selben Wochenende floh Präsident Wiktor Janukowytsch aus Kiew, das Parlament erklärte ihn für abgesetzt – der politische Umbruch nahm Fahrt auf. Politische Folgen und Deutungskämpfe Der 20. Februar wurde zum Sinnbild der „Revolution der Würde“. Er veränderte die politische Dynamik in der Ukraine, ließ die Opposition erstarken und bereitete den Weg für Neuwahlen. Zugleich begann ein bis heute anhaltender Deutungskampf: Wer gab den Schießbefehl?...
Der 19. Februar 1847 markiert ein historisches Ereignis, das tief in die politische und militärische Geschichte Nordamerikas eingreift: die Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Monterrey durch US-Truppen im Zuge des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges (1846–1848). Obwohl der Krieg selbst stark umkämpft und bis heute politisch umstritten ist, gilt dieser Tag als entscheidender Moment auf dem Weg zur territorialen Neuordnung des nordamerikanischen Kontinents. Die politische Lage vor der Schlacht Zu Beginn der 1840er-Jahre erhoben die Vereinigten Staaten im Rahmen der sogenannten Manifest-Destiny-Ideologie Anspruch auf eine Ausdehnung ihres Staatsgebietes bis an den Pazifik. Mexiko, seit 1821 unabhängig, hatte wiederholt mit internen Machtkämpfen zu kämpfen und war nur eingeschränkt in der Lage, seine nördlichen Territorien effektiv zu sichern. Der Vormarsch der US-Armee Unter dem Kommando von General Zachary Taylor rückten US-Truppen 1846 in das umstrittene Gebiet zwischen Rio Grande ...