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Guy Fawkes Night: Geschichte und Tradition am 5. November



Guy Fawkes Night, auch Bonfire Night genannt, erinnert am 5. November an den fehlgeschlagenen Anschlag auf das englische Parlament im Jahr 1605. Der katholische Offizier Guy Fawkes und seine Mitverschwörer wollten 36 Fässer mit Schießpulver zünden, um König James I. und das Parlament zu töten. Dank eines anonymen Warnbriefs wurde der Plan vereitelt; Fawkes wurde in den Kellern des Westminster Palace entdeckt und hingerichtet.


Historischer Hintergrund

- 1605: katholische Adlige planten den Sturz des protestantischen Königs James I.

- 36 Fässer Schießpulver sollten das Parlament sprengen.

- Ein anonymer Hinweis warnte Lord Monteagle; die Keller des Parlaments wurden durchsucht und Guy Fawkes gefasst.

- Die Verschwörer wurden hingerichtet; das Parlament beschloss, den Jahrestag als Dankfest zu feiern.

Traditionen und Bräuche

- Am 5. November entzünden Briten noch heute gewaltige Lagerfeuer und verbrennen Strohpuppen („Guy“).

- Feuerwerke, Laternenzüge und Musik prägen die Bonfire Night; Kinder sammeln „Penny for the Guy“ für Süßigkeiten.

- Typisches Essen: gebackene Kartoffeln, Toffee-Äpfel und Parkin-Kuchen.

- Vor der Parlamentseröffnung wird bis heute der Keller des Westminster Palace durchsucht.

Moderne Bedeutung und Symbolik

- Das Fest ist heute eher ein fröhliches Volksfest und Zeichen des Zusammenhalts.

- Die Guy‑Fawkes‑Maske aus dem Comic „V for Vendetta“ ist zu einem weltweiten Symbol für Protest geworden.

- Guy Fawkes Night erinnert daran, wie radikale Gewalt zu Unrecht führt; sie mahnt zu Toleranz und demokratischem Dialog.

Obwohl die historischen Hintergründe düster sind, bringt die Bonfire Night Menschen jeden Alters zusammen, um Geschichte zu feiern und sich an die Bedeutung von Freiheit und Toleranz zu erinnern.

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